Trierer Persönlichkeiten aus 2025 Jahren
Die Geschichte der Stadt Trier ist reich an Persönlichkeiten, die weit über die Grenzen der Region hinaus große Bedeutung erlangt haben. Welthistorische Gestalten haben durch ihren Aufenthalt in Trier oder ihren besonderen Bezug zu dieser Stadt prägenden Eindruck hinterlassen. Neun dieser Persönlichkeiten "bewarben" sich im Jahr 2004 anlässlich des 2020. Geburtstags von Trier um den Titel des "Größten Trierers". Auf den folgenden Seiten werden sie porträtiert.


Augustus, der erste römische Kaiser, war der „Taufpate“ der unter dem Namen
„Augusta Treverorum“ gegründeten Stadt.
Unter Konstantin wurde von Trier aus ein Territorium verwaltet, das weitaus größer war als die Zuständigkeit moderner europäischer Hauptstädte: Der Herrschaftsbereich erstreckte sich von Schottland bis nach Nordafrika.
Als eine der bedeutendsten Frauengestalten nicht nur Triers, sondern der gesamten Spätantike gilt Kaiserin Helena, die Mutter Konstantins des Großen.
In einem feierlichen Akt schließt Erzbischof Poppo den griechischen Mönch Simeon in eine winzige Zelle im Ostturm der Porta Nigra ein.
Laut einhelliger Historikermeinung war Balduin von Luxemburg der bedeutendste Kurfürst und Erzbischof in der Geschichte des Erzbistums Trier.
Sein mitreißender Redestil verhilft dem jungen Calvinisten, der unter dem Schutz einer Fraktion des Trierer Stadtrats steht, zu einer schnell wachsenden Anhängerschar.
Während des Dreißigjährigen Krieges hadert der Jesuit Friedrich Spee mit sich und Gott. Trotz der anhaltenden Kämpfe fühlt er sich zum Handeln herausgefordert.
Kein anderer Mensch hat die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts durch seine Theorien und Schriften so beeinflusst wie Karl Marx.
In seinem mehr als 100-jährigen Leben setzte sich der Theologe und Sozialwissenschaftler unermüdlich für eine gerechte Gesellschaftsordnung ein.