Heute in Trier - der Veranstaltungskalender
Datum: Mittwoch, 9. Mai 2012
Heilig-Rock-Wallfahrt
Lebensmuster
Stoffbilder erzählen von biblischen Frauen
Uhrzeit: 10.00 - 17.00 Uhr
Veranstaltungsort:
Welschnonnenkirche, Flanderstraße, 54290 Trier
Mittwoch
9
Mai
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Auf den ersten Blick ist gleich die bunte, üppig blühende Blumenwiese zu erkennen. Gänseblümchen und Rosen, Rittersporn und Sonnenblumen leuchten aus dem saftigen Grün. Von oben fallen die Strahlen der Sonne auf das Blütenmeer. Ein herrlicher Anblick, der beim vertieften Hinschauen immer faszinierender wird. Denn diese Wiese mit ihrem Blumenreichtum ist zusammengesetzt aus sage und schreibe 870 winzigen Stoff-Sechsecken. Einer der erstaunlichen Quilts, die während der Heilig-Rock-Wallfahrt unter dem Titel „Lebensmuster“ in der Welschnonnenkirche, der Frauen-Stationskirche, zu sehen sind.
Für das Jahr der Bibel 2003 haben Frauen aus dem niedersächsischen Hameln insgesamt 14 Bilder in der sogenannten Quilttechnik gearbeitet. Diese Arbeitsweise vereint as Patchworken, also das Zusammennähen kleiner farbiger Stoffstückchen zu einem Bild, mit dem speziellen Quiltstich, einer sichtbaren Steppnaht. Diese wird in winzigen Stichen – in der Regel von Hand – auf das fertige Werk aufgestickt.
Mit den Lebensgeschichten biblischer Frauen hatten sich die Hameler Frauen auseinandergesetzt und ihre Quilte zu Aspekten gestaltet, die sie besonders angesprochen und berührt hatten. Die Frauen aus dem alten und dem neuen Testament erlebten Freude und Glück, Trauer und Leid. Sie berichten von Leben und Heilung, von Verletzungen und Tod. Und genau diese Gefühle erkennt der Betrachter der vielfarbigen, sprechenden Textilbilder. So drücken dunkelgraue und -blaue Stoffstücke die Mauer aus, die die Frau innerlich um sich herum aufgebaut hat, der Jesus am Jakobsbrunnen begegnet. Seine Gegenwart wird dargestellt in leuchtenden Farben und roten Ecken, die durch die Mauer hindurch in das innere der Frau treffen. So lange hat sie sich um Anerkennung bemüht. Nun endlich erfährt sie in der Begegnung mit dem Heiland, dass sie von Gott angenommen ist.
Für das Jahr der Bibel 2003 haben Frauen aus dem niedersächsischen Hameln insgesamt 14 Bilder in der sogenannten Quilttechnik gearbeitet. Diese Arbeitsweise vereint as Patchworken, also das Zusammennähen kleiner farbiger Stoffstückchen zu einem Bild, mit dem speziellen Quiltstich, einer sichtbaren Steppnaht. Diese wird in winzigen Stichen – in der Regel von Hand – auf das fertige Werk aufgestickt.
Mit den Lebensgeschichten biblischer Frauen hatten sich die Hameler Frauen auseinandergesetzt und ihre Quilte zu Aspekten gestaltet, die sie besonders angesprochen und berührt hatten. Die Frauen aus dem alten und dem neuen Testament erlebten Freude und Glück, Trauer und Leid. Sie berichten von Leben und Heilung, von Verletzungen und Tod. Und genau diese Gefühle erkennt der Betrachter der vielfarbigen, sprechenden Textilbilder. So drücken dunkelgraue und -blaue Stoffstücke die Mauer aus, die die Frau innerlich um sich herum aufgebaut hat, der Jesus am Jakobsbrunnen begegnet. Seine Gegenwart wird dargestellt in leuchtenden Farben und roten Ecken, die durch die Mauer hindurch in das innere der Frau treffen. So lange hat sie sich um Anerkennung bemüht. Nun endlich erfährt sie in der Begegnung mit dem Heiland, dass sie von Gott angenommen ist.
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