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Trier für Alle

Kurfürstliches Palais

Im Mittelalter hatte nicht mehr der römische Kaiser das Sagen.

Sondern der Erz-Bischof.

Deswegen wollte er auch die römischen Gebäude in Trier für sich haben. 


Im Dom arbeitete er. 

In der Basilika wollte er wohnen.

Man nannte die Basilika damals aber noch anders.

Sie hieß Palast-Aula.


Die Palast-Aula war zwar schon ziemlich kaputt. 

Aber ihre dicken Mauern boten immer noch Schutz. 

Aus diesen Mauern baute der Erz-Bischof eine Burg. 

Das war vor 800 Jahren.


Mit der Zeit wurde der Erz-Bischof in Trier immer mächtiger. 

Vor fast 700 Jahren durfte er zusammen mit anderen Männern den deutschen Kaiser wählen. 

Diese Männer nannte man Kur-Fürsten. 

Sie hatten sehr viel Macht, Geld und Land.


Der mächtige Kurfürst in Trier wollte keine Burg. 

Er wollte lieber ein schönes Schloss haben. 

Dafür riss er Teile der Basilika ein. 

Dann baute er drei weiße Gebäude drumherum. 


Ein späterer Kurfürst hatte wieder einen anderen Geschmack. 

Er riss eine der weißen Mauern ab und baute eine in rosa Farbe.

Dieser rosa-farbene Teil des Schlosses ist vor etwa 250 Jahren gebaut worden. 

Überall sind kleine Figuren und Schmuck.

Alles sieht etwas kitschig aus. 

Das war damals in Mode. 

Man nannte diese Zeit Rokoko. 


Vor 200 Jahren kamen die französischen Soldaten in die Stadt. 

Damit war die Zeit der Kur-Fürsten vorbei. 

Sie verloren ihre Macht. 

Ihr Schloss blieb zwar stehen. 

Aber nur zum Teil: 

Man schnitt rechts einen Teil der rosafarbenen Wand ab. 

Und die alten römischen Wände baute man wieder auf.
 
    
Das war vor 150 Jahren. 

Jetzt sieht die Palast-Aula wieder aus wie früher. 

Heute ist sie eine Kirche und heißt Basilika.
Sitz der Aufsichts- und Dienstleistungsbehörde Rheinland-Pfalz, daher Innenbesichtigungen nur möglich im Rahmen von Führungen oder Veranstaltungen:
Der Eingang ist ohne Hindernisse und Steigungen erreichbar. Durch zwei Türen ist das Innere des Gebäudes erreichbar. Die äußere Tür ist breit und lässt sich nach außen öffnen. Die innere Tür besteht aus einer Drehtür, an deren Seitenallerdings breite Türen sind, durch welche auch das Gebäude erreicht werden kann. Alle Ebenen des Gebäudes sind durch Rampen oder Fahrstühle erreichbar. Diese Fahrstühle sind barrierefrei ausgestattet. Eine große Platzverfügbarkeit gewährleistet das Wenden im Raum. Behindertentoiletten sind vorhanden und ausgeschildert. Durch eine Rezeption am Eingang des Palais ist es möglich, falls nötig, Hilfe zu bekommen.
Barrierefreie Toiletten sind vorhanden und ausgeschildert.

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