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Trier für Alle

Auf den Spuren der jüdischen Geschichte in Trier

Als die Nationalsozialisten 1933 an die Macht kamen, zählte die jüdische Gemeinde in Trier rund 800 Mitglieder. Immer wieder war sie in den zurückliegenden Jahrhunderten von Pogromen betroffen gewesen, so zum Beispiel 1349, als ihr der Ausbruch der Pest zur Last gelegt wurde.
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Viele fanden damals den Tod, kaum jemand kehrte in den folgenden Jahrzehnten nach Trier zurück. Doch mit dem, was sich ab dem Ende der 1930er Jahre in Trier abspielte, hatten selbst diese mittelalterlichen Gräueltaten wenig gemein. Rund 600 Menschen wurden zwischen 1941 und 1943 in den Osten verschleppt, die meisten von ihnen starben.
Die Führung begibt sich auf die Spuren des jüdischen Lebens in Trier und reist zurück in die Anfänge der NS-Zeit, aber auch zu den antiken Wurzeln jüdischen Lebens in Trier. Sie untersucht die Rolle der Trierer Kirchen im Mittelalter und zeigt den schleichenden Übergang von Antijudaismus zum Antisemitismus ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an Originalschauplätzen. Ein eindrücklicher Rundgang, der nachdenklich macht.
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Details

Termin:
17.10.2020, 14.11.2020 und 12.12.2020 jeweils um 14.00 Uhr

Gästebegleiter/In:
Walter Schneider

Treffpunkt:
Tourist-Information an der Porta Nigra

Dauer:
ca. 120 Minuten

Preise:
Erwachsene: 10,50 EUR
Ermäßigt*: 10,00 EUR
Kinder (6 bis 14 Jahre): 5,00 EUR
Begleitperson Schwerbehinderter: 0 EUR

Gruppengröße:
max 16 Personen

Sprache:
Deutsch


Hinweis:
Aufgrund begrenzter Teilnahmekapazitäten bei unseren Führungen empfehlen wir eine Voranmeldung.
Tel. +49 (0)651 97808-0
info@trier-info.de
www.ticket-regional.de

Verlauf

Porta und Simeonstraße, Glockenstraße, Judengasse, Hauptmarkt, Liebfrauen, Synagogenstandorte, Jüdemerstraße