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Trier für Alle

Tourismus- und Hotelkonzept Trier 2030+

Für Trier begeistern
Tourismuskonzept „Trier 2030+“

Unter Beteiligung zahlreicher Akteure aus Stadtverwaltung, Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel, Kultur und Citymarketing wurde zum ersten Mal ein Tourismuskonzept „Trier 2030+“ erstellt. Der Tourismus- und Kulturdezernent Markus Nöhl würdigte das rund 50-seitige Konzept als zielgerichtetes Strategiepapier, das die Voraussetzung für die künftige Tourismusentwicklung und den langfristigen, auch vom Land förderungsfähigen Ausbau Triers als Städtedestination herstelle.
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Der wichtigste Punkt des Konzepts: Qualität vor Quantität. Und dabei eine Fokussierung auf den gesamten Lebensraum und keine Trennung mehr zwischen den Qualitätsansprüchen von Gästen und Einheimischen. Diese qualitativ ausgerichtete Kundenansprache trägt dabei auch aktuellen Trends Rechnung, beispielsweise im Bereich der Nachhaltigkeit oder der Tourismusakzeptanz. Letztere wurde auf der Basis der für das Konzept erhobenen Umfrageergebnisse als besonders wichtig erachtet. „Trier hatte bis 2019 eine sehr positive touristische Entwicklung und zählt zu den Großstädten in Deutschland mit der höchsten Tourismusintensität“, erklärte Markus Nöhl diese Aufgabe. „Wir wollen diese erfolgreiche Entwicklung fortschreiben. Dafür ist es – auch und insbesondere nach Corona – unabdingbar, dass wir die Interessen von Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen in Einklang halten. Unser Konzept wird hierzu eine gute Grundlage bilden.“

Auch soll das touristische Marketing in den kommenden Jahren insbesondere auf das Sinus-Milieu der „Postmateriellen“ ausgerichtet werden. „Diese Zielgruppe passt zu Trier, weil sie sich genau für die Themen interessiert, die Trier zu bieten hat, und authentische Erlebnisse sucht“, so Norbert Käthler, Geschäftsführer der Trier Tourismus und Marketing GmbH, die die Konzeptentwicklung federführend begleitet hat. „Das Konzept ist insgesamt stärker auf Individualreisende ausgerichtet, die höhere Ansprüche an Qualität haben, aber damit auch die richtigen Impulse für Investitionen setzen können.“ Damit nimmt es auch Erfahrungen der letzten zwei Jahre auf, in denen aufgrund der Corona-Pandemie im Segment der Gruppenreisen deutliche Rückgänge verzeichnet wurden.

Die Stadt mit der Region größer denken

Auf Basis des Konzeptes soll Trier stärker als Zentrum der Region vermarktet werden. „Denn der Gast nimmt die Stadtgrenze nicht wahr, er kann aber zu einem längeren Aufenthalt inspiriert werden, wenn er die Angebote an der Mosel, in der Eifel oder in Luxemburg stärker wahrnimmt“, so Käthler weiter. „Kommunizieren wollen wir Trier dabei mit seinen drei Profilthemen: Dem Welterbe, dem Wein und der Natur. Gerade die Kombination des international bedeutenden Alleinstellungsmerkmals der Antike mit weiteren Erlebnissen bietet wichtige Ansatzpunkte für den Tourismus“, ergänzte Nöhl. Innerhalb des Konzeptes wurden insgesamt 47 Maßnahmen definiert und hinsichtlich Ihrer Bedeutung und Dringlichkeit priorisiert.

Mitarbeit zahlreicher Akteure

Das Tourismuskonzept wurde kooperativ mit zahlreichen Akteuren gestaltet und berücksichtigt die Schnittstellen zu anderen Strategien und Konzepten der Stadt Trier, beispielweise zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK), zum Einzelhandelskonzept sowie zu diversen Verkehrskonzepten. Zudem werden die Grundlagen dafür definiert, dass sich Themen, Ziele und Zielgruppen der Stadt mit denen der touristischen Region Mosel und der Tourismus-Strategie des Landes Rheinland-Pfalz gegenseitig ergänzen und miteinander eine bessere touristische Entwicklung ermöglichen. Die Erarbeitung wurde bereits vor der Pandemie gestartet – auf Initiative der TTM, in gemeinsamer Federführung mit dem Amt für StadtForschungEntwicklung. Im weiteren Fortschreibungsprozess waren unter anderem der Stadtrat, der Aufsichtsrat der TTM, der Marketing-Beirat und damit die Wirtschaft, die Kultur, die Hotellerie und diverse Ämter der Stadt in mehreren Workshops intensiv eingebunden, so dass das jetzt vorliegende Konzept auf einer breiten Basis steht.

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