Das Programm ist dabei so einzigartig wie die Künstler selbst - modern und klassisch, jung oder älter, kraftvoll und ruhig, beschwingt als auch entspannt. Die Musiker reisen aus der ganzen Welt an, um Trier und seine Besucher mit ihren facettenreichen Jazz-Sounds zu begeistern. Im Juli und August finden die Einzelkonzerte und auch der traditionelle "Regionalabend", bei dem sich ein etabliertes Jazz-Ensemble aus der Region Trier oder Umgebung beweisen kann, jeweils donnerstags statt.
Details
Termine:
Immer donnerstags vom 9. Juli bis 27. August 2026
Einlass: 19:00, Beginn: 20:00
Ort:
Brunnenhof, Trier
9. Juli | Ledisi
Sie verkörperte Mahalia Jackson in Selma und Remember Me, sang Nina Simone in Ledisi Sings Nina, spielte Patti LaBelle und Gladys Knight. Nun, mit For Dinah, verneigt sie sich vor der Größten: Dinah Washington, die als „Queen of the Blues" 1959 mit „What a Diff'rence a Day Makes" den Grammy gewann und rassistische Barrieren überwand. Für Ledisi, die sich ebenfalls im Resonanzraum aus Jazz und R&B bewegt, eine echte Inspiration. Im Brunnenhof wird sie zeigen, warum die New York Times ihre eigene stimmliche Bandbreite als „atemberaubend" bezeichnete und warum Dinah Washington nicht nur jedem Tag die Möglichkeit gab, etwas zu verändern – sondern es mit ihrer eigenen Stimme selbst tat.
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16. Juli | Judith Hill
Dabei sind es nicht die großen Namen ihrer Kollaborationen, die man anführen könnte, um ihre beeindruckende Karriere zu beschreiben – sondern die tiefe Verbundenheit zu ihnen. Prince produzierte 2015 ihr Debütalbum Back in Time, Michael Jackson wählte sie 2009 für seine geplante Tour This Is It aus. Als Background-Sängerin arbeitete sie mit Stevie Wonder, Elton John, John Legend und George Benson.
Doch längst geht die Tochter der japanischen Pianistin Michiko und des R&B-Bassisten Robert „Pee Wee" Hill ihren eigenen Weg. Ihr Sound schlägt Haken zwischen japanischer und afroamerikanischer Herkunft, zwischen erdiger Soul-Stimme und psychedelischem Funk, seit ihrem letzten Album auch mit scharfen Gitarrensoli. Ein echtes Jazz-Highlight, bei dem der Funk(e) zweifelsohne wieder überspringen wird – auf alle.
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23. Juli | Luminous Flow
An der Spitze: Heiner Wiberny, lebende Legende des deutschen Jazz. Fast drei Jahrzehnte Lead-Altist der WDR-Bigband Köln, zweifacher Grammy-Gewinner (2007/2008), heute Professor an der Musikhochschule Köln. An seiner Seite: Marius Peters, dessen preisgekröntes Gitarrenspiel 2015 drei internationale Jazzpreise einbrachte. Sänger Christopher Klassen teilte die Bühne mit Grammy-Gewinnerin Dianne Reeves und Bassist John Clayton. Oliver Rehmann am Schlagzeug und David Andres am Bass sorgen für den perfekten Puls – mal subtil, mal explosiv. Am Ende ist nicht zu entscheiden, ob sie unter Strom oder im Flow stehen. Sicher ist nur: Wer eintaucht, vergisst sie nicht.
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30. Juli | Ecos de Siboney
Unter dem Credo „Somos los herederos“ (Wir sind die Erben) bringen sie die vertonte Poesie des Weltstars nach Trier. Neben unsterblichen Klassikern wie „Chan Chan“ und „Guantanamera“ präsentiert das achtköpfige Oktett preisgekrönte Eigenkompositionen, die den traditionellen Son mit frischer Energie beleben. Wenn im Brunnenhof die Tres-Gitarre erklingt, verschmelzen Havanna und Trier zu einer Einheit. Und es zeigt sich: Die Enkel bewahren die Spur ihres Großvaters nicht nur – sie hinterlassen mit jedem Takt ihren ganz eigenen, unverkennbaren Abdruck.
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6. August | Sanne Sanne
Gemeinsam mit ihrem Quartett, bestehend aus Roosmarijn Tuenter (Bratsche, Gesang), Pat Cleaver (Bass) und Jeroen Batterink(Drums), übersetzt die Gewinnerin der Dutch Jazz Competition 2024 diese Suche nach Halt in pulsierende Klangteppiche zwischen Indie-Folk und Jazz. Im Brunnenhof entfaltet sich so die ganze Bandbreite einer Künstlerin, die auch als Fotografin und Filmemacherin ihre Vision schärft. Und dabei ihren Anspruch verfolgt, nicht gefallen, sondern entführen zu wollen: in gleitende und zugleich energische, schwebende und zugleich erdende Klangwelten.
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13. August | Quadro Nuevo
In Trier präsentieren sich die Virtuosen in einer Besetzung, die vor Spielfreude strotzt: Während Mulo Francel zwischen Saxophon und Mandoline wechselt und D.D. Lowka den Rhythmus vorgibt, entlockt Andreas Hinterseher dem seltenen Vibrandoneon sehnsuchtsvolle Töne, verankert durch den Ideenreichtum von Pianist Chris Gall. Mit ihrem Album HAPPY Deluxe weben sie eine Hommage an Glücksmomente – mal als chillige Tagträumerei, mal als wilder Tango. Ganz gleich, wohin der Weg und die Gage diesmal führen mögen: Den Jackpot gewinnt im Brunnenhof ohnehin das Publikum.
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20. August | Porta Jazz Band
In ihrer charaktervollen und stilsicheren Mischung aus traditionellen Standards und modernen Einflüssen steht die Porta Jazz Band auf solidem Fundament: Rüdiger Garbisch am Bass bildet als „Band-Motor" das rhythmische Rückgrat, Fred Noll am Schlagzeug sorgt für unverwechselbaren Drive, während Hubert Eiden am Keyboard harmonische Farbigkeit ins Spiel bringt. Die Solistinnen Birgit Pickan und Elke Holzmüller verleihen dem Sound jene warme, expressiv-nuancierte Note, die aus reiner Virtuosität echte Emotion macht. Wilfried Hoffmann an Trompete und Flügelhorn sowie Markus Poschenrieder am Tenorsaxophon geben dem Klangbild klare Farben und agiles Energiepotenzial. Mit ihrem Programm „Jazz wird's deutsch" verbinden sich Virtuosität und Sprachwitz mit energiegeladenen Improvisationen – eine Hommage an die Jazz- und Swingtradition der eigenen Muttersprache.
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27. August | The Jakob Manz Project
mosel musikfestival bei Jazz im Brunnenhof
Mit ihrem frischen und zupackenden Sound ist „The Jakob Manz Project“ auf Steigflug in der jungen deutschen Jazz-Szene. Ob deutschlandweit in Clubs oder auf Festivals wie den Leverkusener Jazztagen, ELBJAZZ und Jazz Baltica: Die unverwechselbare Energie dieser Band löst beim Publikum Begeisterungsstürme aus.
Direkter und klarer Sound, reichhaltige Dynamik und emotionale Tiefe – das sind die herausragenden Aspekte ihrer Musik. Die Musik der Band ist sehr stark von Jazzrock und Funk inspiriert, wird jedoch durch die vier Künstlerpersönlichkeiten mit ihren zahlreichen Einflüssen aus Soul, Pop, Weltmusik oder Hip-Hop angereichert. Auch wenn das Saxophon des jungen Bandleaders meist im Mittelpunkt steht, spiegelt sich die musikalische Individualität jedes Bandmitglieds wider – gerade bei den vielfältigen Stücken ihrer jeweiligen Eigenkompositionen. Eingängige Grooves, leidenschaftliche Soli und raffiniertes Zusammenspiel bis hin zu kristallklaren, sphärischen oder gar melancholischen Klängen – „The Jakob Manz Project“ verspricht einen einmaligen Abend im Trierer Brunnenhof!
Ansprechpartnerin
Hanna Landwehr
Sichelstraße 34-36
54290 Trier
Tel. +49 651 9780856
E-Mail hanna.landwehr@trier-info.de









