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Trier für alle

Karl-Marx-Statue

Dem Menschen Karl Marx näher zu kommen, kann sehr überraschend sein. Das gilt nicht nur für den historischen Marx, dessen Persönlichkeit und Ideenwelt durch spätere Legendenbildung, Vereinnahmung und Fehlinterpretation mitunter bis zur Unkenntlichkeit verzerrt worden ist. Es gilt auch für seine monumentale Statue, die seit dem 5. Mai 2018, seinem 200. Geburtstag, auf dem Simeonstiftplatz in die Höhe ragt, unweit seines früheren Wohnhauses an der Ostseite des Porta Nigra-Vorplatzes. Für beide – den Menschen Marx und sein bronzenes Abbild – gilt, dass man ihm erst dann gerecht wird, wenn man sich intensiver auch mit den Einzelheiten vertraut macht.

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So wirkt auch die Statue, gestaltet von dem chinesischen Bildhauer Wu Weishan, aus der Nähe deutlich vielschichtiger, als es ihre bloße Größe und der energische Blick gen Westen zunächst andeuten. Die Oberfläche ist aufgeraut und unregelmäßig, die Stirn gerunzelt. Die symbolische Höhe von 5,50 Meter, die auf Marx‘ Geburtstag am 5. Mai anspielt, wird durch einen Sockel erreicht, der ebenfalls Inhaltsträger ist: Seine fünf Ecken verweisen auf die Heimatstadt Trier, die verschiedenen Lebensstationen in Berlin, Paris und London und auf Hamburg, wo der Marx-Verleger Otto Meissner 1867 die Erstausgabe des „Kapital“ herausgab. Der leicht wehende, knielange Mantel soll nach Aussage des Künstlers Marx‘ Weisheit zeigen, der Schritt nach vorne die Bedeutung seiner Ideen auch für die Zukunft symbolisieren.

Von Anfang an avancierte die Karl-Marx-Statue zu einem beliebten Fotomotiv für Menschen aus der ganzen Welt. Immer wieder ruft sie aber auch Diskussionen hervor. Keine Frage, dass dies Karl Marx gefallen hätte. Schließlich ist Triers berühmtester Sohn auch zu Lebzeiten keiner Kontroverse aus dem Weg gegangen.

Ein Muss für: Marx-Fans. Marx-Kritiker. Manifest-Leser. Philosophen, Revolutionäre und Null-Euro-Schein-Sammler – den gibt es nämlich in der Tourist-Information.

Bronze: 40%
Monumentalität: 40%
Selfies: 80%


PSSSST! DER GEHEIMTIPP:
Auch wenn fast alle Schriften aus Marx’ Feder wahrlich keine leichte Kost sind – es geht auch unterhaltsam. In unseren Spezialführungen wandeln Sie auf den Spuren des Revolutionärs und seiner Zeitgenossen durch Trier, erforschen seine Verbindung zum Wein oder messen sich in einem augenzwinkernden Quiz mit Ihren Mitstreitern. Und weil Trier ja eigentlich nie einen weißbärtigen Marx gesehen hat, erzählt „Marx! Love! Revolution!“, ein Theaterstück zum Mitgehen, die Geschichte des jungen Gymnasiasten Marx, der von hier aus mit revolutionären Ideen in die Welt startete, sich auf seinem Gang durch die Stadt aber auch immer wieder mit seinem in die Jahre gekommenen Alter Ego auseinandersetzen muss.

Oder begeben Sie sich mit Hilfe Ihres Smartphones auf Entdeckungsreise durch die Stadt und machen Sie spannende Schauplätze ausfindig, die in Karl Marx Leben von Bedeutung waren. Nutzen Sie den MARX GUIDE, den interaktiven Stadtführer zu Karl Marx.

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  • Ankunftsort:
    Trier, Porta Nigra-Steig 8

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