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Trier für alle

Liebfrauen-Basilika

Ein klangvoller Name verpflichtet. Und wenn eine Kirche schon die „liebe Frau“, also Maria, im Namen trägt, die man zur Entstehungszeit der Kirche im 13. Jahrhundert als „mystische Rose“ bezeichnet hat, darf man Einiges erwarten. Enttäuschen wird die Liebfrauenkirche Ihre Erwartungen sicherlich nicht. Im Gegenteil: Wer ihren Innraum betritt, taucht ein in eine mystische Welt aus Licht, in der jedes Fensterornament, jede gemalte Knospe, jeder Altar geadelt zu sein scheint. Wer sie verlässt, trägt diese Welt weiter mit sich. Wie lange? Das kommt auf Ihren ganz persönlichen Versuch an.

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Nichts Geringeres als das Paradies auf Erden wollten die unbekannten französischen Baumeister zwischen 1230 und 1260 in Trier erschaffen, eine architektonische Liebeserklärung an die Muttergottes. Und so atmet alles, vom Kirchengrundriss in Form einer zwölfblättrigen Rose, über die zwölf tragenden Säulen im Kircheninneren, die die Apostel verkörpern sollen, bis hin zu den Lilienkelchen, die für die Jungfräulichkeit und Reinheit Marias stehen, die Symbolik eines großen, baulichen Heilsentwurfs, der die Besucher aus ihrem Alltag forttragen will. Da ist es nur konsequent, dass auch der Altar mittlerweile im Zentrum und nicht im Ostchor der Kirche steht. Denn die Liebfrauenkirche ist nicht nur eines der ganz wenigen Beispiele einer gotischen Zentralkirche, sie will auch jeden, der sie betritt, ins Zentrum dessen ziehen, was sie von den Baumeistern der Champagne mit auf den Weg gegeben bekam: eine Ideenwelt voller Harmonie und Perfektion.

Ein Muss für: Gotikgenießer. Kunstfans. Ikonographie-Experten. Stille-Suchende.

UNESCO-Welterbe: 100%
Paradiesnähe: 40%
Symbolik: 60%  


PSSSST! DER GEHEIMTIPP:
Nur wenige Schritte hinter dem Haupteingang finden Sie eine sternförmige Markierung auf dem Boden, auf die Sie sich unbedingt stellen sollten: Von dort können Sie alle, im 15. Jahrhundert mit je einem Apostel bemalten Säulen sehen und in jede der acht Kapellen hineinblicken. Mit ein bisschen Glück sind Sie ja sogar in den frühen Abendstunden da, wenn die Lichtstrahlen durch die hohen Fenster des Vierungsturms genau auf die dort platzierte, 98 Zentimeter hohe Marienfigur fallen. Trotz dieses besonderen Effekts ist sie jedoch beileibe nicht die einzige Maria, der Sie in der Liebfrauenkirche begegnen können. Begeben Sie sich ruhig auf die Suche - und vergessen Sie dabei das reich geschmückte Westportal nicht!

 
Headerbild: Natalya Bond/shutterstock.com

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Bus & Bahn

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  • Ankunftsort:
    Trier, Liebfrauenkirche

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Öffnungszeiten


Regulär:
April - Oktober: täglich, 10.00 – 18.00 Uhr
November - März: täglich, 11.00 – 17.00 Uhr


Hinweise
:
Besichtigungen sind nur außerhalb der Gottesdienste möglich.
Zum Download der Trierer UNESCO-Rallye (inbesondere geeignet für Familien mit Kindern und Schüler ab der 7. Klasse) geht es hier.

Eintrittspreise

Der Eintritt ist – außer bei Konzertveranstaltungen – frei.

Kontakt

Katholische Pfarrei Liebfrauen
Liebfrauenstr. 2
54290 Trier
Tel. +49 (0)651 170 79-0
www.liebfrauen-trier.de

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