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Trier für alle

Trierer Dom St. Petrus

Architektur-Studierende aus aller Welt haben es in Trier leicht: Einmal zum Dom und schon haben sie alle (europäischen) Baustile seit der Antike auf engstem Raum vereint.
Architektur-Studierende aus aller Welt haben es in Trier schwer: Einmal zum Dom und schon werden sie fast überfordert von der reichen Formensprache, dem spannungsgeladenen Spagat verschiedenster Architekturen, dem Neben-, Mit- und Übereinander von Geschmäckern der letzten 1700 Jahre.

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Aber nicht verzagen: Wer neugierig und offen auf den Dom zugeht, wird ihn verstehen. Er bestaunt die Lichtspiele des antiken Quadratbaus, noch heute der Kern der gesamten Kirche. Er schreitet entlang an mittelalterlichen Grabmälern voll wuchtiger Raffinesse und selbstbewusster Demut. Er atmet die Ruhe des Kreuzgangs und lässt sich danach gerne von der barocken Verspieltheit des Westchores verzücken. Und er erspürt  eine  jahrhundertealte Lebendigkeit, die dafür sorgt, dass auch das 21. Jahrhundert mit neuen Kunstwerken seinen Stempel bereits hinterlassen hat. Denn trotz der Vielfalt seiner Architekturstile ist der Dom St. Peter ein einzigartiges Beispiel für das harmonische Zusammenleben all jener Ideen und Inspirationen, die Baumeister und Künstler über Jahrhunderte hinweg in den wechselnden Epochen der Kirchenbau- und Frömmigkeitsgeschichte haben einfließen lassen.
Lassen Sie sich also auf das Experiment ein, bestaunen Sie das Große, das ganz Große, aber auch das Kleine im Großen! Denn was die Wenigsten wissen: In Trier steckt der Teufel nicht im Detail, sondern in einer kleinen Klappe der wunderschönen Schwalbennestorgel. Und wenn Sie sich trotzdem einmal in den Einzelheiten verlieren sollten, besuchen Sie doch den Heiligen Rock. Dieses Gewand soll Jesus Christus bei seiner Kreuzigung getragen haben. Und viele Generationen, die sich seit seiner ersten Weisung 1512 zu ihm auf den Weg gemacht haben, sind überzeugt: Er kann bei so mancher Verwirrung helfen.

Ein Muss für: Gläubige. Nichtgläubige. Architekturfans. Orgelmusik-Hörer. Abwechslungsliebende. Kryptengänger und Kunstfreunde.

UNESCO-Welterbestätte: 100%
Stille: 40%
Kunstgenuss: 60%


PSSSST! DER GEHEIMTIPP:
Viele verschiedene Tiere haben sich im Dom versteckt. Ein großer Spaß ist es, sie alle zu finden: Fische und Füchse, Vögel und Pferde, Drachen, Schlangen und Mäuse – letztere sogar als Computermaus! (Nicht gefunden? Schauen Sie doch mal im Kreuzgang nach.) Die Tierjagd ist eine tolle Möglichkeit, mit Kindern den gesamten Dom zu erkunden. Dabei sollten Sie auf keinen Fall die Treppen außen vor lassen: Sowohl die Krypten als auch die Heilig-Rock-Kapelle lohnen die Anstrengung!

Vorschaubild: Ruslan Kalnitsk/shutterstock.com

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Bus & Bahn

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  • Ankunftsort:
    Trier, Dom

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Öffnungszeiten


Regulär:
April - Oktober: täglich, 06.30 - 18.00 Uhr
November - März: täglich, 06.30 - 17.30 Uhr


Hinweise:
Besichtigungen sind nur außerhalb der Gottesdienste möglich.

Informationen zu öffentlichen Führungen finden hier.
Zum Download der Trierer UNESCO-Rallye (inbesondere für Schüler ab der 7. Klasse) geht es hier.

Eintrittspreise

Der Eintritt ist – außer bei Konzertveranstaltungen – frei

Kontakt

Dom-Information
Besucherzentrum des Trierer Doms
Liebfrauenstraße 12/Ecke Domfreihof
54290 Trier
Tel. +49 (0)651 979079-0
www.dominformation.de

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